Künstliche Intelligenz (KI) und Datenschutz

Künstliche Intelligenz (KI) und Datenschutz

CHF 890.00 zuzügl. MWST

Die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) boomt – und stellt Unternehmen vor neue (datenschutz-)rechtliche Herausforderungen. Transparenz, Fairness und gesetzeskonforme Datenbearbeitung müssen auch bei KI-Systemen sichergestellt sein, um Sanktionen und Reputationsschäden zu vermeiden.

So setzen Sie KI-Tools nach den Vorgaben des Datenschutzes rechtssicher im Unternehmen ein

In diesem praxisorientierten Workshop erhalten Sie einen fundierten Überblick über die aktuellen rechtlichen Anforderungen an KI-Systeme (bspw. ChatGPT, Perplexity, Gemini oder Open Source Modelle) im Unternehmen. Anhand konkreter Beispiele und Übungen lernen Sie, wie Sie typische Datenschutzrisiken erkennen, bewerten und vermeiden können – von der korrekten Datenschutz-Folgenabschätzung bis zur Vermeidung von möglichen Haftungsfolgen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erstellung interner Richtlinien für den sicheren Umgang mit KI-Tools durch Mitarbeitende, um Risiken durch unkontrollierte Dateneingaben gezielt zu minimieren.

Ihr Praxis-Nutzen

  • Sie verstehen die (datenschutz-)rechtlichen Grundlagen für den Einsatz von KI-Systemen.
  • Sie erkennen typische Datenschutzrisiken bei KI-gestützten Lösungen und können diesen gezielt begegnen.
  • Sie wissen, wie eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) für KI-Projekte korrekt durchgeführt wird.
  • Sie erfahren, wie die Grundprinzipien Privacy by Design und by Default in KI-Projekten umgesetzt werden.
  • Sie erstellen eine interne Weisung für Mitarbeitende zur sicheren Nutzung von KI-Tools.
  • Sie erhalten Muster und Checklisten für datenschutzkonforme KI-Projekte.
  • Sie profitieren vom Austausch mit Datenschutzexperten und anderen Teilnehmenden.

Inhalte des Seminars

  • Überblick: KI-Technologien und deren datenschutzrechtliche Relevanz
  • Aktuelle Rechtslage: DSG, DSGVO, EU AI Act – Überblick und Auswirkungen
  • Typische Datenschutz-Herausforderungen bei KI
    • Datensammlung und Trainingsdaten
    • Transparenz und Informationspflichten
    • Betroffenenrechte (Auskunft, Löschung, Widerspruch)
    • Profiling und automatisierte Entscheidungen
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA)
    • Spezifika bei KI-Anwendungen
    • Risikoanalyse und Dokumentation
  • Privacy by Design und by Default in KI-Projekten
    • Anonymisierung, Pseudonymisierung
    • Technische und organisatorische Massnahmen
  • Erstellung interner Richtlinien für den KI-Einsatz
    • Welche KI-Tools dürfen wie eingesetzt werden?
    • Welche Daten dürfen nicht verarbeitet werden? (z.B. sensible Personendaten, Geschäftsgeheimnisse)
    • Vorgaben für die Eingabe von Daten in KI-Systemen
    • Verantwortlichkeiten und Überwachung der Einhaltung
    • Erarbeitung einer Muster-Weisung anhand einer praxisorientierten Vorlage
  • Umgang mit Dritten: Auftragsbearbeitung und Datenweitergabe, Nutzung der Eingaben
  • Praktische Umsetzung
    • Erarbeitung einer DSFA für ein KI-System
    • Erstellung einer internen KI-Richtlinie
    • Diskussion von Best-Practice-Beispielen

Zielgruppe

Führungskräfte, Abteilungsleiter/innen, Geschäftsführer/innen, IT- und Projektmitarbeitende, Juristen/innen, Anwälte und Berater, welche mit der Einführung von KI-Systemen befasst sind. Erste grundlegende datenschutzrechtliche Erfahrungen sollten vorhanden sein.

Wichtiger Hinweis

Bitte nehmen Sie Ihren Laptop mit in das Seminar. Der Zugang zu einem KI-Chatbot ist hilfreich (freie Lizenzen genügen).

Details

Details

Bestätigung/Zertifikat
Teilnahmebestätigung
Typ
Seminar 1 Tag
Veranstalter
WEKA Business Media AG
Inbegriffen
Digitale Dokumentation, Mittagessen, Pausenverpflegung
Zielgruppe
Datenschutzbeauftragte, Geschäftsführer, IT-Manager, Juristen, Projektleiter, Unternehmensberater, Unternehmer
Ort

Veranstaltungen in Zürich

Zentrum für Weiterbildung, Schaffhauserstrasse 228, 8057 Zürich

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